Unterschied flirten verliebt

In einem ersten Schritt wurde ein Satz von 30 Merkmalen ermittelt, für die es theoretisch begründete Hinweise (die hier aus Platzgründen nicht näher erläutert werden können) dafür gibt, daß sie zentrale Bestimmungsstücke der Liebe zum Partner sein könnten.

Einige Beispiele für diese Merkmale (die bestimmte Gedanken, Gefühle bzw.

" Die Behauptung, keiner wisse, was Liebe sei (wie es der erste Mythos aussagt), trifft in dieser Form nicht zu.

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Dem muß jedoch entgegengehalten werden, daß die Liebe zu wichtig für das menschliche Wohlergehen und das Gedeihen intimer Sozialbeziehungen ist, als daß man sie wissenschaftlich ignorieren könnte: So gibt z. die überwiegende Mehrzahl aller Verheirateten an, daß die Liebe ihr Hauptgrund für die Ehe gewesen ist; andererseits scheitern in westlichen Industriegesellschaften derzeit weit über 30 % aller Ehen. Wenn es dir so vorkommt, als könnten sich Männer garnicht verlieben, dann solltest du deine Meinung eventuell noch einmal überdenken. Männer verlieben sich natürlich auch - genau wie Frauen - jedoch ist vermutlich der Ablauf anders.Der zweite Mythos geht noch über den ersten hinaus und behauptet: Selbst wenn wir das Rätsel der Liebe lösen könnten, sollten wir es nicht tun: Die Liebe als Mysterium sollte dies gefälligst auch bleiben!So gab in den 70er Jahren der damalige US-Senator William Proxmire eine Presseerklärung heraus, in der er die Stornierung von Mitteln für ein Forschungsvorhaben zum Thema Liebe wie folgt begründete: "Ich glaube, daß 200 Millionen Amerikaner meine Auffassung teilen, daß gewisse Dinge im Leben geheimnisvoll bleiben sollten, und an der Spitze der Liste jener Dinge, die wir nicht wissen wollen, steht, warum sich zwei Menschen ineinander verlieben!

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Wer sich jedoch wissenschaftlich mit dem Thema "Liebe" auseinandersetzen will, muß rasch feststellen, daß damit der Vorrat an unstrittigen, von allen geteilten Meinungen zur Liebe auch schon erschöpft zu sein scheint.Sogar die Frage, ob die Liebe überhaupt wissenschaftlich analysiert werden kann und soll, wird kontrovers beantwortet.Allerdings ist die Art der Gefühle womöglich verschieden, sprich: Männer zeigen beispielsweise Enttäuschung, wenn ihr Fußballverein ein Spiel verliert oder Wut, wenn jemand den Lack an ihrem Auto zerkratzt oder sie werden depressiv, wenn sie befürchten, im Bett nicht gut genug zu sein (was sie allerdings nur selten vor sich oder gar dem Partner zugeben). Männer verlieben sich nicht - diese Idee stammt vermutlich von enttäuschten Frauen, die die scheinbare (und nicht wirklich vorhandene) Gefühlskälte der Männer falsch interpretieren und quasi "aufgeben".Welche Gedanken, Gefühle und Handlungen kennzeichnen die Liebe? Erwartet man vom Partner mehr oder andere "Liebesbeweise", als man selbst zu zeigen bereit ist?Und schließlich: Welche Umstände führen zu einem "Entlieben"?

Das sind Fragen zur menschlichen Liebe, die empirisch untersucht wurden.Aber natürlich wissen wir insgesamt noch viel zu wenig Ausdrückliches über die Liebe.Jedoch sollte diese Erkenntnis Anlaß für vertiefte Forschung geben und nicht für Resignation.Gleichzeitig lassen sich aber gravierende Unterschiede ausmachen: "Verliebtsein" ist wesentlich gekennzeichnet durch das Verspüren "körperlicher Empfindungen" (also den berühmten "Schmetterlingen im Bauch", dem Herzklopfen, Kniezittern usw.) in Anwesenheit der geliebten Person.Dieses Merkmal ist jedoch bei der "Liebe" nur gering ausgeprägt.

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