Sufi treffen mannheim 2014

Am Ende des vierwöchigen Programms sammelt sich eine weitere Gruppe, um das Camp wieder abzubauen und das Land wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen. Sie können kommen um teilzunehmen, ein stilles Retreat zu führen, aufzubauen, abzubauen oder nur zu Besuch.

Indem wir zusammenkommen, stärken wir einander und werden inspiriert, die spirituelle Freiheit zu entdecken, die in uns durch unsere Verbindung mit dem Göttlichen existiert.

Kritikenrundschau Ein wenig ratlos hat Bernd Mand die Halle verlassen, wie er im Mannheimer Morgen (7.6.2014) schreibt.

Denn: "Vieles an textlicher Untiefe und sarkastischem Wortspiel lässt sich in der blumigen Lyrik und Herrscherpropaganda als Mitteleuropäer auch trotz der Übertitel leider nur erahnen." Das gepfefferte Beschimpfungsduett zwischen Hussein und Bush gehe allerdings auch ohne kulturelle Übertragung gut auf.

Sie können für eine oder auch für vier Wochen kommen.Und so wird ein Mann als Diktator eingesetzt: Man salbe ihm das Gesicht mit Erdöl. Für Matthias Lilienthal, den Künstlerischen Leiter des Festivals, eine politische Geste: Damit ordne sich Israel, das sich sonst als europäische Insel begreife, im Mittleren Osten ein.Man schwöre ihn kniend auf seinen Feind ein: George Bush, der Sohn von George Bush. Machtgesten als Kriegstanz Levy interessiert sich nicht für das Kleinklein der Geschichtsbücher, sondern zeichnet mit einer wüsten Mischung aus Sufismus, Anthroposophie, Husseins eigenen Gedichten im Besonderen und der Poesie im Allgemeinen ein Porträt des irakischen Machthabers.Das Bild des verkörperten Bösen, wie es der Westen pflegte, erscheint vielfach gebrochen und perspektiviert, ohne dass die Gewalttaten beschönigt werden.Das Komische ist immer ambivalent, und diese Ambivalenz ist die Stärke dieses überbordenden und ziemlich kruden kleinen Abends.

Sufi treffen mannheim 2014

Eine Gruppe von Menschen aller Altersklassen und mit verschiedenen Fähigkeiten versammelt sich, um die Struktur und die Räume zu schaffen, in denen wir lernen, lachen, diskutieren, meditieren und essen.Neben der körperlichen Arbeit beschäftigten wir uns mit spirituellen Übungen und pflegen die Gemeinschaft. Und dann schießt der frisch ernannte Diktator als erste Amtshandlung jene nieder, die ihm zu seiner Macht verhalfen. Oder als durch die Musikmaschine gedrehte Zitatenschleuder wie andcompany&Co.? Immer wieder kreuzen diese Fragen die Bühnen der Gegenwart, und beim Festival Theater der Welt in Mannheim haben sie es nun auf recht besondere Weise getan.Über die Bühne wabern dicke Weihrauchwolken, rote Orientteppiche bedecken den Boden, darauf stehen vier Männer (Amir Farjoun, Nir Shauloff, Saar Székely und Levy selbst). Sie tragen Schnurrbärte, helle Hemden und rote Barette – und als Störfaktoren keine Hosen dazu, sondern rote Sufiröcke.Ihrer Herrschaft ist der Herrscher unterstellt, sie hat er zu beschützen.

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